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	<title>doktor-schubert · net &#187; Stammzellen</title>
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	<description>Homepage von Dr. med. Mario Schubert</description>
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		<title>Die Blutbildung</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jul 2011 12:11:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mario</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Stammzellen]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Blutbildung (H&#228;matopoese) bezeichnet die st&#228;ndige Erneuerung aller zellul&#228;ren Blutbestandteile. Nach der Geburt erfolgt dieser Vorgang im Knochenmark des Menschen. T&#228;glich muss hier die unvorstellbar gro&#223;e Summe von 1 x 1012 neuer Zellen gebildet werden, um abgestorbene oder &#8220;aus dem Verkehr gezogene&#8221; Blutzellen zu ersetzen. Diese gro&#223;e Leistung wird von einer relativ geringen Gruppe so genannter [...]]]></description>
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<p>Die <strong>Blutbildung (H&#228;matopoese)</strong> bezeichnet die st&#228;ndige Erneuerung aller zellul&#228;ren Blutbestandteile. Nach der Geburt erfolgt dieser Vorgang im Knochenmark des Menschen. T&#228;glich muss hier die unvorstellbar gro&#223;e Summe von 1 x 10<sup>12</sup> neuer Zellen gebildet werden, um abgestorbene oder &#8220;aus dem Verkehr gezogene&#8221; Blutzellen zu ersetzen. Diese gro&#223;e Leistung wird von einer relativ geringen Gruppe so genannter h&#228;matopoetischer Stammzellen vollbracht. Sie sind in der Lage, sich st&#228;ndig selbst zu erneuern und dabei die unterschiedlichen spezialisierten Zellen des Blutes zu erzeugen. Man unterscheidet hierbei im Einzelnen die Bildung von &#8230;<span id="more-499"></span></p>
<ul>
<li>Wei&#223;en Blutk&#246;rperchen (<em>Leukopoese:</em> <em>Myelopoese/Granulopoese, Lymphopoese</em>)</li>
<li>Rote Blutk&#246;rperchen (<em>Erythropoese</em>)</li>
<li>Blutpl&#228;ttchen (<em>Thrombopoese</em>)</li>
</ul>
<p>Von einer sich teilenden Stammzelle ausgehend bilden sich dabei zun&#228;chst die so genannten determinierten Vorl&#228;uferzellen und dann immer weiter spezialisierte Tochterzellen aus, die letztendlich als reife Blutzellen aus dem Knochenmark ins Blut gelangen. Ein Schema der Blutbildung ist auf dem folgenden Bild zu sehen:</p>
<div id="attachment_552" class="wp-caption aligncenter" style="width: 540px"><a href="http://doktor-schubert.net/media/H&#228;matopoese.png" class="liimagelink" rel="lightbox[499]"><img class="size-full wp-image-552  " title="Schema der H&#228;matopoese" src="http://doktor-schubert.net/media/H&#228;matopoese.png" alt="" width="530" /></a><p class="wp-caption-text">Modifizierte und &#252;bersetzte Version. Im Original von A.Rad auf Wikimedia Commons unter CC-SA-3.0 ver&#246;ffentlicht.</p></div>
<h2> Weiterf&#252;hrende Informationen</h2>
<ul>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%A4matopoese" rel="nofollow" class="liwikipedia">Wikipedia-Artikel zur H&#228;matopoese</a></li>
<li><a href="http://flexikon.doccheck.com/H%C3%A4matopoese?q=h&#228;matopoese" class="liexternal">DocCheck-Flexicon Eintrag zur H&#228;matopoese</a></li>
<li><a href="http://www.hemato-images.eu/content/e83/e719/e4804/index_ger.html" class="liexternal">Onkodin Bildatlas: Knochenmark &#220;bersicht</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>DFG bewilligt Heidelberger Sonderforschungsbereich zur Stammzellforschung</title>
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		<pubDate>Thu, 20 May 2010 08:24:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mario</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Stammzellen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[10,5 Millionen Euro f&#252;r die Stammzellforschung Ein neuer Sonderforschungsbereich (SFB) zur Stammzellforschung an der Universit&#228;t Heidelberg wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gef&#246;rdert. Heute ist die Bewilligung mit einem F&#246;rdervolumen von 10,5 Mio. Euro auf vier Jahre bekanntgegeben worden. Der SFB 873 tr&#228;gt den Titel „Selbsterneuerung und Differenzierung von Stammzellen“ und umfasst 17 Teilprojekte und [...]]]></description>
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<h3>10,5 Millionen Euro f&#252;r die Stammzellforschung</h3>
<p>Ein neuer Sonderforschungsbereich (SFB) zur Stammzellforschung an der Universit&#228;t Heidelberg wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gef&#246;rdert. Heute ist die Bewilligung mit einem F&#246;rdervolumen von 10,5 Mio. Euro auf vier Jahre bekanntgegeben worden. Der SFB 873 tr&#228;gt den Titel „<strong>Selbsterneuerung und Differenzierung von Stammzellen</strong>“ und umfasst 17 Teilprojekte und drei Nachwuchsgruppen. Diese Wissenschaftlerteams sind an den Medizinischen Fakult&#228;ten Heidelberg und Mannheim, am Institut f&#252;r Zoologie, am Zentrum f&#252;r Molekulare Biologie der Universit&#228;t Heidelberg (ZMBH) und am Institut f&#252;r Angewandte Mathematik ebenfalls Universit&#228;t Heidelberg sowie dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) angesiedelt.<span id="more-116"></span></p>
<p>Koordiniert wird der SFB an der Medizinischen Fakult&#228;t Heidelberg; Sprecher ist Professor Dr. Anthony D. Ho, &#196;rztlicher Direktor der Abteilung H&#228;matologie, Onkologie und Rheumatologie, einem der gr&#246;&#223;ten Zentren f&#252;r Stammzelltransplantationen in Deutschland.</p>
<blockquote><p>Mit dem grundlagenorientierten SFB 873 wird die Stellung Heidelbergs als einem der f&#252;hrenden Stammzellforschungszentren in Deutschland gest&#228;rkt (Prof. A. D. Ho)</p></blockquote>
<p>In den kommenden vier Jahren wird im Detail untersucht werden, welche grundlegenden Mechanismen den Selbsterhalt und die Differenzierung von Stammzellen steuern. Im Zentrum des SFB stehen die adulten Stammzellen. Obwohl adulte Stammzellen bereits vor mehr als 50 Jahren entdeckt und seitdem intensiv untersucht worden sind, sind fundamentale Regulationsmechanismen, die ihre Selbsterneuerung und Differenzierung bestimmen, nach wie vor ungekl&#228;rt.</p>
<h2>Interdisziplin&#228;rer Ansatz mit Modellorganismen / neue Therapiekonzepte</h2>
<p>Das Besondere an diesem SFB ist seine interdisziplin&#228;re und breite thematische Ausrichtung mit einer Vielzahl von Modellorganismen, die weltweit einzigartig ist. Geplant sind vergleichende Untersuchungen der grundlegenden Mechanismen f&#252;r Zellteilung und Differenzierung an evolutionsbiologisch relevanten Modellorganismen bei Pflanzen (Arabidopsis) und Tieren (S&#252;&#223;wasserpolyp Hydra, Fruchtfliege Drosophila, Fisch, Frosch, Maus). In einfachen Modellsystemen k&#246;nnen die Prinzipien der Stammzellsteuerung entziffert und dann auf komplexere Lebensformen bis hin zum Menschen projiziert werden.<br />
Der SFB zeichnet sich dar&#252;ber hinaus durch die enge Verzahnung von Grundlagenwissenschaft und Klinik aus. Diese erm&#246;glicht einen interdisziplin&#228;ren Ansatz bei der Aufkl&#228;rung zentraler Schl&#252;sselelemente der Stammzellbiologie und er&#246;ffnet somit neue Wege zur Entwicklung k&#252;nftiger Therapiekonzepte.</p>
<h2>Weitere Informationen</h2>
<ul>
<li><a href="www.klinikum.uni-heidelberg.de/Zusammenfassung.116855.0.html" title="Zusammenfassung des Sonderforschungsbereiches" class="liinternal">Zusammenfassung des Sonderforschungsbereichs</a></li>
<li><a href="www.klinikum.uni-heidelberg.de/Principal-Investigators.116853.0.html" title="Liste der Principal-Investigators des SFB" class="liinternal">Liste der Principal-Investigators des SFB</a></li>
</ul>
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		<title>Anti-CD44 bek&#228;mpft Leuk&#228;miestammzellen</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Jan 2007 14:52:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mario</dc:creator>
				<category><![CDATA[AML]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Publikation]]></category>
		<category><![CDATA[Stammzellen]]></category>
		<category><![CDATA[cd44]]></category>
		<category><![CDATA[chemotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Leukämie]]></category>

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		<description><![CDATA[In einer k&#252;rzlich in nature medicine vorgestellten Arbeit wird von einem neuen Ansatz in der Therapie der akuten myeloischen Leuk&#228;mie (AML) berichtet. Seit einiger Zeit macht man f&#252;r die schlechte Prognose, bzw. das rasche Wiederauftreten dieser Erkrankung eine Gruppe von besonders resistenten Tumorstammzellen verantwortlich, welche einer herk&#246;mmlichen Chemotherapie nur unzureichend zug&#228;nglich sind. Durch einen spezifischen [...]]]></description>
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<p>In einer k&#252;rzlich in <a href="http://www.nature.com/nm/index.html" class="liexternal">nature medicine</a> vorgestellten Arbeit wird von einem neuen Ansatz in der Therapie der akuten myeloischen Leuk&#228;mie (AML) berichtet. Seit einiger Zeit macht man f&#252;r die schlechte Prognose, bzw. das rasche Wiederauftreten dieser Erkrankung eine Gruppe von besonders resistenten Tumorstammzellen verantwortlich, welche einer herk&#246;mmlichen Chemotherapie nur unzureichend zug&#228;nglich sind. Durch einen spezifischen Antik&#246;rper gegen das Oberfl&#228;chenmolek&#252;l CD44 gelang es der Arbeitsgruppe um John Dick  nun erstmals im Tierversuch gezielt diese Leuk&#228;miestammzellen erfolgreich zu bek&#228;mpfen. Somit besteht Hoffnung, dass mit neuen Therapieformen die Heilungschancen der akuten Leuk&#228;mien weiter verbessert werden k&#246;nnen.</p>
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